online games kostenlos – Review 2012

Heute ist der 30.12.2012 – Zeit für eine Zwischenbilanz zu unserer „online games kostenlos„-Seite:

Wir freuen uns über rege Resonanz, das Thema ist aktuell und viele Eltern machen sich viele Gedanken zum Computerverhalten ihrer Kinder. Die native digitals spielen mehr denn je … am Computer, nicht mehr draußen an der frischen Luft. Wir haben unsere Kinder nun über einige Jahre am und im Computer begleitet, sozusagen eine „Studie“ gestaltet.

Fazit:

  1. Wir verstehen, was unsere Kinder im Internet machen
  2. Wir wissen, wo unsere Kinder im Internet unterwegs sind
  3. Wir haben Kinder, die sehr bewusst mit dem Computer und dessen Möglichkeiten umgehen.
  4. Wir haben ein vertrauensvolles Verhältnis, weil wir aktiv Interesse an Internetinhalten zeigen und weil wir nicht „strafen“, sondern „erklären“

Wichtig ist, dass Kindern gezeigt wird, dass viele Computerspiele richtig Spaß machen und dass man nicht nur Baller-Spiele spielen kann. Bei Strategiespielen wird Köpfchen gefördert, oft mehr als in unseren Schulen (die sollten sich didaktisch Anregungen holen). Actionspiele bringen Abwechslung und verschiedene Themen wie Fußball, Raumfahrt, Kreuzfahrt oder Bauernhof sprechen unterschiedliche Interessen an. Viele Jungs spielen gern Raumschiff-Action-Spiele. Das sind keine „Ballerspiele“, wo man auf andere Personen schießt. Es gleicht eher dem „Schifferl versenken“, das wir aus unserer Jugend noch kennen. Schlechte Spiele bzw. aggressive Spiele gibt es viele im Internet, die meisten sind erst für Jugendlich ab 16 Jahren geeignet und zugelassen. Eltern sollten einfach darauf achten, dass solche „Shooter“ nicht gespielt werden und die Eltern sollten spannende Alternativen anbieten.

Beispiel DarkOrbit von Bigpoint: das Browsergame ist kostenlos und sehr beliebt. Die Stärke liegt im Kontakt der Spieler miteinander, wobei man zum Sprechen dem sogenannten Teamspeak beitritt. Wenn Sie von TS hören, dann ist damit Teamspeak gemeint. Wir mussten feststellen, dass bei Raumschiffspielen jede Altersklasse vertreten ist! Von 14 bis bisher bekannt 69 (neunundsechzig) ist alles vertreten. Auch die Berufsgruppen sind sehr gemischt und ja, man redet auch über Privates. Die Spieler wissen via Teamspeak vieles voneinander, Alter, Beruf, Anzahl der Kinder … Informationen, die wir nicht erwartet hatten. Und was wir auch erfahren haben ist, dass sich dieselben Leute gern immer wieder auch verabreden bzw. treffen, so dass mit der Zeit ein Freundeskreis entsteht. Und zwar unabhängig vom Alter und unabhängig von der Region! Manche Jugendliche lernen im TS Englisch, weil es mehr Spaß macht als trockenes Vokabellernen in der Schule. Denn auch in den USA oder in Australien spielt man Weltraumspiele und es ist spannend zu erleben, wer sich im TS und im Orbit so alles tummelt.

Wir werden weiterhin nach spannenden Browsergames suchen, denn es macht Spaß! Spielen, testen, schreiben als Eltern einer „neuen Generation“, die sooo neu gar nicht ist!